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E-Mobilität: München vor Hamburg

München führt das bundesweite E-Ladesäulen-Städteranking mit 1.103 öffentlichen Ladepunkten an. Hamburg fiel auf Platz zwei zurück.

13. Januar 2020
Elektroauto - Elektromobilität - Ladestation - Verkehrsschild
(Bild: elektronik-zeit – stock.adobe.com)

Für die Hansestadt sind im BDEW-Ladesäulenregister inzwischen 1.070 und für Berlin 974 Ladepunkte gemeldet.

Mit deutlichem Abstand folgen Stuttgart (405 LP), Düsseldorf (225 LP) und Leipzig (215 LP). Ein Blick auf den Bundesländer-Vergleich veranschaulicht die Dynamik beim Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Allein in Bayern ist es gelungen, die Anzahl der Ladepunkte innerhalb eines Jahres von 3.618 auf 5.656 zu erhöhen – das entspricht einem Zuwachs von 56 Prozent.

Baden-Württemberg verzeichnet sogar einen Zuwachs von über 60 Prozent mit 4.094 gegenüber 2.525 Ladepunkten im Vorjahr. Es folgen Nordrhein-Westfalen mit 3.880 (Dez. 2018: 2.739 LP), Niedersachsen mit 1.923 (Dez. 2018: 1.320 LP) und Hessen mit 1.724 Ladepunkten (1.413 LP).

Deutschlandweit können E-Autofahrer an rund 24.000 öffentlich zugänglichen Ladepunkten Strom zapfen. Das sind fast 8.000 mehr als vor einem Jahr – ein Zuwachs von 50 Prozent. Der Anteil der Schnelllader liegt bei rund 15 Prozent.

„Allein im Bereich der Schnelllader werden die BDEW-Mitgliedsunternehmen bis Jahresende 4.000 zusätzliche Ladepunkte errichten“, so Kerstin Andreae vom BDEW.

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