WIND

Erst EEG, dann Ü20-Pool

Greenpeace Energy und der zu Enercon gehörende Direktvermarkter Quadra Energy haben einen Green PPA-Rahmenvertrag geschlossen. Greenpeace erhält jährlich rund 60 GWh aus Bestandsanlagen.

10. September 2019
Erst EEG, dann Ü20-Pool
(Bild: Enercon)

Diese Menge entspricht etwa 13 Prozent des insgesamt von Greenpeace Energy beschafften Stroms, heißt es in einer Mitteilung. Demnach sei die Kooperation der beiden Unternehmen nur ein erster Schritt. Quadra Energy solle in Zukunft zu einem wichtigen strategischen Partner für Greenpeace Energy werden.

„Die Kooperation beider Unternehmen ermöglicht Betreibern von Bestandsanlagen einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb“, sagt Dr. Holger Clever, Geschäftsführer von Quadra Energy.

Greenpeace profitiert den Angaben zufolge von der zuverlässigen Enercon-Anlagentechnik und einem speziell auf die neue Vermarktungssituation abgestimmten Servicekonzept.

Quadra Energy kann so die notwendige Planungssicherheit garantieren und löst alle weiteren energielogistischen Fragestellungen, heißt es in der Mitteilung vom 9. September, einen Tag vor Beginn der Husum Wind (10.-13.9.).

Pool für Windenergieanlagen 20+

Demnach ermöglicht Quadra Energy Betreibern von Bestandsanlagen zur Husum Wind die Aufnahme in den ‚20+ Pool‘. Als erster Windpark wurde der Bestandspark Dorna in Sachsen-Anhalt in den Pool aufgenommen. Durch die Kooperation können die dreizehn Windenergieanlagen, die ab Januar 2021 keine EEG-Förderung mehr erhalten, bis zu ihrem geplanten Repowering weiter wirtschaftlich arbeiten.

Green PPSA

Das Green Power Purchase and Service Agreement, kurz Green PPSA, ist ein speziell auf die Situation nach dem EEG abgestimmtes Konzept aus Service und Vermarktung für Betreiber. „Mit unserem Green PPSA haben wir in einem neuen Marktumfeld ein Rundum-sorglos-Paket für den Weiterbetrieb älterer Windenergieanlagen entwickelt“, so Quadra Energy.