verkehr

Gewusst wie: E-Lademanagement

Wenn künftig in Wohnquartieren hunderte Ladepunkte für E-Autos installiert sind, ist gutes Lastmanagement gefragt. In Regensburg hat man jetzt solche Fälle simuliert.

15. August 2019
Gewusst wie: E-Lademanagement
(Bild: Dan Race – stock.adobe.com)

Für das dynamische Lastmanagement eines gesamten Ladeclusters testete Charge IT nach Unternehmensangaben mit Erfolg eine neue Software. „Das dynamische Laden vieler E-Fahrzeuge bei begrenzter Anschlussleistung ist so möglich“, so das Unternehmen.

Bis zu 500 Ladepunkte

Der Test fand in Regensburgs neuem Stadtteil Dörnberg statt. Die Software wurde eigens für das Großprojekt mit bis zu 500 Ladepunkten in einem Ladecluster entwickelt, heißt es. Ein Ladecluster bildet die miteinander vernetzten Ladepunkte ab.

„Für den Test wurden neben dem Einsatz der vorhandenen Ladepunkten und des eigenen E-Fuhrparks weitere Ladevorgänge virtuell simuliert“, so Charge IT.

Die Software wird auf einem Master-Controller in einer Ladecluster-Zentrale installiert. Ein Master-Controller übernimmt die Steuerung und Überwachung von 10 Ladepunkten. Die Master-Controller sind miteinander vernetzt, sodass sie Informationen austauschen und die Ladeleistung regeln können.

„Dank unserer neuen Software können nun beliebig viele Ladepunkte intelligent und dynamisch gesteuert werden“, so Sebastian Bachmann, Geschäftsführer von Charge IT. „Den E-Autos wird immer die maximal mögliche Leistung zur Verfügung gestellt, ohne das Netz zu überlasten“, erklärt Bachmann weiter. Dadurch werde die verfügbare Anschlussleistung effektiv genutzt und dem E-Auto-Fahrer ein optimaler Nutzen garantiert.

Schlagworte