E-AUTO

Statkraft investiert in die Verkehrswende

Statkraft strebt an, ein führender E-Mobilitätsanbieter in ausgewählten Wachstumsmärkten in Europa zu werden. Im Fokus stehen Unternehmen und Kommunen.

26. August 2019
Statkraft investiert in die Verkehrswende
(Bild: Kara – stock.adobe.com)

Jetzt gab Statkraft die Übernahme des Mobilität-Dienstleisters E-Wald mit Sitz im bayerischen Teisnach bekannt. E-Wald ist ein spezialisierter Systemanbieter für Elektromobilität im öffentlichen und privaten Raum.

Das Unternehmen betreibt den Angaben zufolge rund 300 Ladestationen und bietet Unternehmen und Kommunen mit insgesamt mehr als 7.000 Kunden Dienstleistungen rund um E-Carsharing, Flottenmanagement und den Betrieb von Ladeinfrastruktur von Elektroautos an.

Die Akquisition stärkt die Position des norwegischen Energiekonzerns auf dem deutschen und europäischen E-Mobilitätsmarkt, heißt es in einer Statkraft-Mitteilung. Statkraft hatte im vergangenen Jahr bereits die Mehrheitsanteile an EE-Mobility erworben.

„E-Wald hat aus unserer Sicht gute Voraussetzungen, um in Deutschland weiter im Bereich E-Mobilität zu wachsen. Wir freuen uns darauf, das Team von E-Wald bei dessen ehrgeizigen Wachstumsplänen zu unterstützen«, sagt Bjørn Holsen, Senior Vice President für New Business bei Statkraft.

An dem Unternehmenssitz von E-Wald in Teisnach wie auch an dem kompletten Team wird im Zuge der Transaktion festgehalten. Die deutschlandweit etablierte Marke E-Wald wird ebenfalls wie gehabt fortgeführt werden, heißt es.

Immer mehr Ladepunkte in Deutschland

Nach Angaben des BDEW gibt es bundesweit inzwischen mehr als 20.600 öffentliche E-Ladepunkte. Das entspricht einem Zuwachs von über 50 Prozent innerhalb eines Jahres. Das geht aus dem aktuellen BDEW-Ladesäulenregister hervor, dass Mitte August veröffentlicht wurde.

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